Aktuelle Zahlen

Zum Stichtag 07. Mai 2018 leben in Frankfurt insgesamt 4.856 Geflüchtete in rund 85 Unterkünften sowie rund 100 Wohnungen, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind. Ein Großteil der Flüchtlinge wird über den Evangelischen Verein für Wohnraumhilfe untergebracht, der von der Stadt Frankfurt für die zentrale Vermittlung von Unterkünften (ZVU) für Menschen ohne Wohnung beauftragt ist – zu dieser Personengruppe zählen auch Flüchtlinge.

Zusätzlich sind in Frankfurt 416 unbegleitete, minderjährige Ausländer (umA) untergebracht. Sie wohnen in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie vereinzelt bei Pflegeeltern oder anderen geeigneten Personen, wie etwa Verwandten. Zu diese Gruppe zählen Minderjährige, jedoch auch junge Erwachsene, die als umA nach Frankfurt kamen, inzwischen aber volljährig sind.

Nach wie vor gibt es 3 Not- sowie 8 Übergangsunterkünfte mit jeweils mehr als 100 Bewohnern. Sie werden im Auftrag der Stadt durch Träger der freien Wohlfahrtspflege (Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter, Arbeiter-Samariter-Bund, Arbeiterwohlfahrt, Frankfurter Verein, Diakonisches Werk, KUBI ev.) betrieben. Dazu gehört eine Betreuung durch Fachpersonal ebenso wie die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Strukturen und die damit einhergehende Vernetzung innerhalb des jeweiligen Stadtteils.

Die Adressen der einzelnen Unterkünfte werden nicht öffentlich bekannt gegeben. Dies dient dem Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner.

Rund zwei Drittel der Frankfurter Flüchtlinge sind Männer, ein Drittel Frauen. Die wichtigsten Herkunftsländer sind: