Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber

Ein erster Schritt in Richtung Berufstätigkeit kann das Arbeitsmarktprogramm „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM)“ sein. Dadurch sollen bundesweit 100.000 Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete geschaffen werden. Die ausgeübten Tätigkeiten müssen gemeinnützig sein uns zusätzlich geschaffen werden. Die Finanzierung erfolgt aus Bundesmitteln über die Agentur für Arbeit. Antragsteller ist die jeweilige Kommune.

Die FIM unterscheiden sich in zwei Varianten

„Interne FIM“ werden in Gemeinschaftsunterkünften durchgeführt. Die Tätigkeiten dort sollen im weitesten Sinne den Betreib der Unterkunft unterstützen (etwa Reinigungsdienste, Grünpflege, Hilfe bei der Essensausgabe). Träger der Maßnahmen sind die jeweiligen Betreiber in Unterkunft zusammen mit der Stadt Frankfurt.

„Externe FIM“ werden durch Träger der freien Wohlfahrtspflege angeboten. Es werden Tätigkeiten angeboten in den Bereichen Recycling, Hauswirtschaft und Küche, Service, Grünpflege, Hausmeistergehilfe, Fahrradwerkstatt, Einkaufs- und Begleitservice.

Die Ansprechparter

Sofern Träger der freien Wohlfahrtspflege Interesse haben, weitere FIM-Plätze einzurichten, können sie sich an die Abteilung Flüchtlinge und auswärtige im Jugend- und Sozialamt wenden.

Kontakt: info.51.D4@stadt-frankfurt.de

Flüchtlinge, die Interesse an entsprechenden Arbeitseinsätzen haben, können sich an die Sozialberatung, die Unterkunftsbetreiber oder das Jugend- und Sozialamt (dort wo sie auch ihre Unterstützungsleistungen bekommen) wenden. Auch im FRAP-Beratungszentrum in der Mainzer Landstr. 405 bekommen sie Unterstützung bei der Vermittlung zu entsprechenden Einsatzstellen. Vor Beginn der FIM prüft das Jugend- und Sozialamt in allen Fällen, ob die Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind und erteilt eine entsprechende Zuweisung an den Träger.