Integrationscup der SG Bornheim

Es ist wieder soweit. SG Bornheim/ Grün-Weiß lädt zum Integrationscup, der ein Fest der Verbundenheit und Integration sein soll. Veranstaltungsort ist die Sportanlage der SG Bornheim, Seckbacher Landstraße, 60385 Frankfurt. Am 15.06.2018 ab 21 Uhr werde hier Flüchtlinge und Jugendliche aus Frankfurt die beste Mannschaft ausspielen. Eine gute Gelegenheit, sich kennenzulernen und Freundschaften zu knüpfen.

Das Event ist Teil des Projekts „Skyline Soccer“, mit dem sich der Verein SG Bornheim/ Grün-Weiß seit 2016 für Flüchtlinge in Frankfurt engagiert. Prominente Unterstützung kommt dabei unter anderem vom aktuelle afghanische Nationalspieler Khaibar Amani.

Eine wichtige Änderung gibt es: Anstatt vier Spieler werden nun je sechs Feldspieler und ein fester Torwart eine Mannschaft bilden. Gespielt wird über den halben Sportplatz. Auch Torwandschießen wird angeboten. Zuschauer sind natürlich herzliche eingeladen.

Die Schirmherrschaft hat erneut Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld übernommen.

>> Integrationscup auf der Sportanlage der SG Bornheim, Seckbacher Landstraße, 60385 Frankfurt am 15. Juni von 21 bis 1 Uhr

>> Die Anmeldung einer Mannschaft (max. 10 Spieler) muss bis zum 8. Juni an die Adresse: skylinesoccer@gmx.de erfolgen.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Handzettel:

Einladung und FAQs für SKYLINE SOCCER Integrationscup 2018

 

Sehen Sie auch den Film zum Integrationscup:

Neue Zuständigkeit bei „Frankfurt hilft!“

Nach drei erfolgreichen Jahren beendet „Frankfurt hilft!“, die Koordinierungsstelle für ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit die Tätigkeit. Die verbleibenden Aufgaben gehen am 1. Juni 2018 auf die Stabsstelle Flüchtlingsmanagement über. „Die ehrenamtlich Engagierten sind weiterhin wichtige Brückenbauer und Lotsen für die Flüchtlinge in unserer Stadt“, sagt Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld. Deshalb ist es Frankfurts Sozialdezernentin wichtig, die Website www.frankfurt-hilft.de und das Forum Flüchtlingshilfe Frankfurt weiterzuführen und so engagierte Bürger auch künftig zu unterstützen. Das Forum Flüchtlingshilfe Frankfurt ist eine Veranstaltungsreihen für ehrenamtliche und hauptamtliche Helfer in der Flüchtlingsarbeit mit wechselnden Themenschwerpunkten.

Katrin Wenzel, stellvertretende Leitung der Stabsstelle Flüchtlingsmanagement, freut sich auf die neuen Aufgaben für ihr Team und unterstreicht, dass die bisherige enge Kooperation mit „Frankfurt hilft!“ gute Voraussetzungen für die Übernahme der neuen Aufgaben darstellt: „Wir kooperieren von Anfang an eng mit ,Frankfurt hilft!‘ und haben mit dem ,Forum Flüchtlingshilfe Frankfurt‘, das wir seit 2016 gemeinsam organisieren,eine besondere Nähe zum Ehrenamt bekommen.“ Wenzel betont auch, dass sich die Stabsstelle sehr freut, wenn die bisherigen Nutzer die Angebote in neu Organisation auch künftig wahrnehmen.

Die neuen Ansprechpartner sind Katrin Wenzel, Christina Weber und Gerhard van der Beck. „Frankfurt hilft!“ ist ab 1. Juni zu erreichen unter der Rufnummer 069 / 212-77939 und der E-Mail-Adresse: frankfurt-hilft@stadt-frankfurt.de

 

Bau einer neuen Flüchtlingsunterkunft

Seit wenigen Wochen wird in Goldstein in der Straße „Zum Eiskeller“ gebaut. Denn hier entsteht eine neue Flüchtlingsunterkunft für bis zu 50 Bewohnern, die voraussichtlich Anfang 2019 einziehen.

Die Menschen werden in 12 Wohneinheiten leben; es wird sowohl 2er-, 3er- als auch 4er-Appartments geben. Aufgrund der Struktur der Wohneinheiten werden zum großen Teil Pärchen und Familien wohnen, die schon länger in Frankfurt sind.

Die Unterkunft wird im Auftrag der Stadt vom Diakonischen Werk Frankfurt am Main betrieben, das schon weitreichende Erfahrung mit Flüchtlingsunterkünften hat. Eigentümer der Liegenschaft und Bauherr ist der Evangelische Regionalverband.

Wenn Sie die künftigen Bewohner unterstützen möchten, können Sie sich gern bei der Ehrenamtskoordinatorin des Diakonischen Werks, Frau Sabine Kalinock, melden. Sie erreichen sie unter Tel. 069 2475149-2003 oder per E-Mail: sabine.kalinock@diakonischeswerk-frankfurt.de.

Am 11. August findet in Goldstein eine Veranstaltung des Präventionsrats statt. Dort werden Sie ebenfalls Gelegenheit haben, sich bei Vertretern der Stadt und des Diakonischen Werks zu informieren.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt

Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge

Gemeinsam mit dem DHB-Netzwerk Haushalt Hessen hat die Hessische Verbraucherzentrale das Projekt  „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Flüchtlinge sowie Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe zu schulen und für das Thema Verbraucherschutz zu sensibilisieren.

Ergänzend zu gesonderten Beratungstagen für Flüchtlinge werden auch Informationsvorträge angeboten – zum Thema Verbraucherschutz für Flüchtlinge. So erfahren Flüchtlinge unter anderem worauf sie beim Abschluss eines Vertrages (z.B. für Handy oder Fitnessstudio) achten müssen, welche Versicherungen in Deutschland wichtig sind und was es mit den Abschlagszahlungen für Strom, Gas und Wasser auf sich hat.

Die Mitarbeiter suchen auch Unterkünfte von Flüchtlingen sowie Ehrenamtsinitiativen auf und informieren vor Ort, wenn gewünscht mit Hilfe von Dolmetschern. Zudem können sich Interessierte jederzeit bei der Hessischen Verbraucherzentrale informieren – online oder auch persönlich.

  • Unter www.verbraucher.de/fluechtlingshilfe gibt es mehrsprachige Informationen zu Verbraucherthemen.
  • Für die kostenlose Beratung können auch persönliche Termine vereinbart werden (Termintelefon: 069-972010-900)

Projektkoordination Verbraucherzentrale Hessen:
Dr. Sigita Urdze
„Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“
Verbraucherzentrale Hessen e.V.
Große Friedberger Str. 13 – 17
60313 Frankfurt am Main
Telefon: 069 / 97 20 10 – 83
E-Mail: projekt-fluechtlinge@verbraucher.de

Das DHB-Netzwerk Haushalt ergänzt klassische Verbraucherschutz-Themen mit hilfreichen Tipps für die Haushaltsführung. Dazu zählt etwa der Umgang mit scheinbar kostenlosen Ressourcen wie Wasser und Strom; auch Themen wie Mülltrennung werden behandelt. Die Referentinnen des DHB – Netzwerk Haushalt kommen hierfür in die Flüchtlingsunterkünfte und führen Workshops durch.

Projektkoordination DHB – Netzwerk Haushalt
Christine Keller
„Haushaltskompetenzen für Flüchtlinge“
Tel.: 0152-247-84953
E-Mail: projekthff@dhb-netzwerkhaushalt-hessen.de

Hessen stellt neuen Integrationsplan vor

Unter dem Motto „Integration geht uns alle an“ hat die Hessische Landesregierung einen 76 Seiten starken Integrationsplan erstellt. Er wurde bereits vom Kabinett beschlossen. Das Dokument wurde in den vergangenen zwei Jahren unter Beteiligung zahlreicher gesellschaftlicher Gruppen erarbeitet. So sind etwa auch Anregungen der hessischen Integrationskonferenz eingeflossen. Das Dokument ist eine Weiterführung der „Aktionspläne zur Integration von Flüchtlingen und zur Bewahrung des gesellschaftlichen Zusammenhalts“. Diese Pläne wurden aufgelegt, als 2015 in relativ kurzer Zeit eine große Zahl an Flüchtlingen nach Hessen kam.

Der Integrationsplan deckt sieben Themenfelder ab, darunter Sprache und Bildung, Wirtschaft und Arbeit, Gesundheit und Pflege, Familie und Gleichberechtigung oder politische und gesellschaftliche Partizipation. Maßnahmen und Projekte zielen nicht allein auf Flüchtlinge ab, sondern auch auf Migranten, die schon länger in Hessen leben.

Es werden unter anderem folgende Leitlinien genannt, zu denen es teilweise auch schon konkrete Maßnahmen und Programme gibt:

  • Schaffung von Chancengerechtigkeit durch Bildung
  • Kompetent mit Vielfalt
  • Teilhabe schaffen
  • Respekt und Wertschätzung für jeden Menschen
  • Fachkräfte für heute und morgen gewinnen

Um diese Leitlinien umzusetzen, hat etwa das Zentrum zur Integration internationaler Gesundheits- und Pflegekräfte im November 2017 in Wiesbaden eröffnet, das Landesprogramm WIR wird weitergeführt und die erste zentrale Einbürgerungsfeier auf Landesebene 2017 soll im kommenden Jahr wiederholt werden. Zudem tritt Hessen der bundesweiten „Koalition gegen Diskriminierung“ bei.

 

Den vollständigen Integrationsplan finden Sie hier:

Hessischer Integrationsplan

Mit Gerüchten über Deutschland aufräumen

In Deutschland bekommt jeder Geflüchtete Willkommensgeld und ein eigenes Haus; die deutsche Regierung garantiert jedem Geflüchteten einen Job; wer in Griechenland ein Flüchtlingsnachweis beantragt, kann kostenlos die deutsche Gesundheitsversorgung in Anspruch nehmen – Gerüchte über Deutschland sind vielfältig und haben meist eines gemeinsam: Sie stimmen nicht. Schlepper belügen gezielt Menschen, die ihr Heimatland verlassen möchten, um sie zur gefährlichen Flucht zu überreden. Spätestens in Deutschland folgt das böse Erwachen, denn am Ende ist nichts so einfach wie versprochen.

Das Auswärtige Amt will nun mit diesen Gerüchten über Deutschland aufräumen und hat die Seite „Rumors about Germany“ geschaltet. Hier werden in kurzen und einfachen Texten verschiedene Sachverhalte geklärt – etwa, wie gefährlich die Flucht tatsächlich ist, wer ein Aufenthaltsrecht bekommt oder wie die Versorgung in Deutschland aussieht. Die Website ist thematisch in drei Teile gegliedert: Informationen für Menschen, die beschlossen haben, nach Deutschland zu fliehen, für Menschen die bereits auf der Flucht sind und für Menschen, die von Deutschland aus in ihr Heimatland zurückkehren möchten.

Die Seite ist auf Englisch, Französisch und Arabisch verfügbar.

Rumors about Germany

 

 

Fotografien aus Herat und Frankfurt

Auch den Alltag in Afghanistan zeigen, nicht nur das Elend des Krieges – das ist das Ziel von Fotograf und Journalist Parwiz Rahimi. Wegen seiner kritischen Berichterstattung sowohl über die Regierung als auch über die Taliban musste er sein Heimatland verlassen und lebt inzwischen als anerkannter Asylbewerber in Frankfurt. Eine Auswahl seiner Bilder ist nun in der IB- Beratungsstelle für Asylantragsteller, An der Zingelswiese 21-25, zu sehen. „Gesicht und Gefühl“ betitelt der Künstler seine Ausstellung, die 25 Fotografien umfasst. Zu sehen sind Menschen, die er in Herat (Afghanistan) und in Frankfurt fotografiert hat. Rahimi möchte mit seinen Bildern einen kleinen Teil der menschlichen Gefühle einfangen: Emotionen von Menschen einfangen, die in verschiedenen Umfeldern leben – in zwei Ländern unterschiedlicher geografischer Lage, politischer Situation und Kultur.

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>> Zu sehen ist die Ausstellung „Gesicht und Gefühl“ von Parwiz Rahimi in der IB-Beratungsstelle

An der Zingelswiese 21-25
65933 Frankfurt
Tel.: 069/38031253

Kostenlos ins Museen – für alle unter 18 Jahren

Schon seit Anfang des Jahres gilt das Angebot: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren dürfen kostenlos alle Dauer- und Sonderausstellungen von insgesamt 16 Frankfurter Museen besuchen. Ziel ist es, mehr junge Menschen für Kultur zu begeistern. Das Konzept geht auf: Bereits im ersten Quartal 2017 verbuchten die städtischen Häuser rund 25 Prozent mehr junge Besucher. Da geht aber noch mehr, findet die Stadt und startet nun eine Kampagne mit dem Titel „Museumsreif! 16 Museen – 0 Euro für alle unter 18 Jahren“. So soll weitere Aufmerksamkeit auf das Angebot gelenkt werden.

Insbesondere auch junge Geflüchtete sind eingeladen, Frankfurts Museenlandschaft kennen zu lernen, ganz ohne Kosten.

An der Aktion beteiligen sich folgende Häuser:

  • Archäologisches Museum
  • Caricatura Museum
  • Deutsches Architekturmuseum
  • Hindemith Kabinett
  • Historisches Museum
  • Ikonen-Museum
  • Institut für Stadtgeschichte
  • Jüdisches Museum
  • Kinder Museum
  • MMK 1 des MMK Museum für Moderne Kunst
  • MMK 2 des MMK Museum für Moderne Kunst
  • MMK 3 des MMK Museum für Moderne Kunst
  • Museum Angewandte Kunst
  • Museum Judengasse
  • Porzellan Museum
  • Weltkulturen Museum

>> Weitere Informationen gibt es hier

Verbrauchertipps für Flüchtlinge

Verbraucherschutz ist ein wichtiges Thema für Flüchtlinge. Denn ohne das nötige Wissen können bei Vertragsabschlüssen, beim Bankkonto oder in der Freizeit Kostenfallen lauern. Der Bundesverband der Verbraucherzentrale hat daher einige Videos erstellt, die aufklären sollen.

Die mehrsprachigen Videobeiträge finden Sie hier:

 

 

Auch die Hessische Verbraucherzentrale hat  sich dem Thema Verbraucherschutz für Flüchtlinge angenommen. Sie hat in Zusammenarbeit mit dem DHB-Netzwerk Haushalt Hessen, dem Landesverband der Haushaltsführenden, das Projekt „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Flüchtlinge sowie Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe zu schulen und für das Thema Verbraucherschutz zu sensibilisieren.

Mehrsprachige Informationen zu Verbraucherthemen gibt es hier

Für die kostenlose Beratung können auch persönliche Termine vereinbart werden (Termintelefon: 069-972010-900)

Projektkoordination Verbraucherzentrale Hessen:
Dr. Sigita Urdze
„Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“
Verbraucherzentrale Hessen e.V.
Große Friedberger Str. 13 – 17
60313 Frankfurt am Main
Telefon: 069 / 97 20 10 – 83
E-Mail: projekt-fluechtlinge@verbraucher.de