Informationen für Flüchtlinge

Hier finden Sie Informationen, die für das Leben in Deutschland wichtig sind.

Finanzen

Jeder Asylbewerber hat das Recht auf ein einfaches Konto... (mehr)

Denn ein solches Girokonto kann unabhängig von der Bonität eröffnet werden. Voraussetzung hierfür ist lediglich ein schriftlicher Antrag und der Nachweis der Identität. Sollte es hier Widerstände geben, kann mit Hilfe dieses Formulars Einspruch erhoben werden.

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Bei Geldtransfers ins Ausland ist besondere Vorsicht geboten. Hier gibt es viele scheinbar günstige Angebote, bei denen hohe versteckte Kosten lauern. Ein Vergleich der Anbieter ist über diese Seite möglich:

https://www.geldtransfair.de/

 

Verträge

Gerade bei Verträgen mit langen Laufzeiten ist Vorsicht geboten... (mehr)

Aufgrund von mangelnden Sprachkenntnissen kann es vorkommen, dass Geflüchtete sich mit unnötigen Verträgen verschulden. Häufiges Beispiel sind Mobilfunkverträge.

Auf folgende Punkte sollte daher besonders geachtet werden:

  • Laufzeit des Vertrags
  • Monatliche Kosten – auch Extra-Optionen oder Entgelte für Smartphones beachten
  • Ist der Vertrag geeignet? Wenn man hauptsächlich Gespräche ins Ausland führen möchte, nutzt einem eine Flatrate ins deutsche Netz wenig
  • Ist eine Einmalzahlung fällig?
  • Kann regelmäßig WLAN genutzt werden?

Wurde der Vertrag nicht im Laden geschlossen, sondern an der Haustür, auf der Straße oder online, gilt grundsätzlich ein Widerrufsrecht. Das kann in der Regel innerhalb von 14 Tagen in Anspruch genommen werden. Das gleiche gilt auch für andere Verträge, etwa für Fitness-Studios.

Vor dem Abschluss eines Vertrags lohnt es sich, Vergleichsportale im Internet zu nutzen, um günstige Anbieter zu ermitteln.

Rundfunkbeiträge müssen Geflüchtete nicht bezahlen. Betreiber von Flüchtlingsunterkünften sind dazu aufgerufen, die Namen ihrer Bewohner an den Beitragsservice zu übermitteln, damit sie im System gesperrt werden können. Passiert das nicht, kann es vorkommen, dass Geflüchtete eine Zahlungsaufforderung erhalten. Hier reicht eine Information an den Beitragsservice aus, dann wird die Rechnung zurückgezogen.

 

Versicherungen

Um Zusatzversicherungen müssen sich Flüchtlinge selbständig kümmern... (mehr)

Bei Bedarf müssen sie Versicherungen wie etwa für Haftpflicht, Unfallschutz oder Hausrat eigenständig abschließen. Hier sollten sie sich bei der Verbraucherzentrale beraten lassen. Besitzen Flüchtlinge beispielsweise nur wenige Einrichtungsgegenstände, lohnt eine Hausratversicherungen meistens nicht. Auch von sehr teuren Versicherungen, wie etwa der Berufsunfähigkeitsversicherung, ist in vielen Fällen abzuraten. Eine private Haftpflichtversicherung wird jedoch auch den Flüchtlingen dringend empfohlen, um Schadensersatzforderungen begleichen zu können.

Mit Hilfe von Vergleichsportale im Internet können günstige Versicherungen ermittelt werden.

 

Energie im Haushalt

Beim Energieverbrauch im Haushalt kann Unwissenheit teuer werden... (mehr)

Denn vielen Geflüchteten ist nicht bekannt, dass es sich bei den Abschlagszahlungen für Strom, Gas und Wasser um einen geschätzten Wert und nicht um eine Flatrate handelt. Bei der Jahresendabrechnung folgt oft eine böse Überraschung, da eine Nachzahlung geleistet werden muss. Flüchtlinge werden daher durch die Verbraucherzentrale Hessen darüber informiert, dass sie mit einer jährlichen Abrechnung über die Nebenkosten rechnen müssen. Strom, Gas und Wasser zu sparen lohnt sich und ist wichtig, um Schulden sowie das Abstellen von Strom und Gas durch den Versorger zu vermeiden. Auch sollten Flüchtlinge ihre Energieversorgung durch kostengünstige Anbieter abdecken. Dies kann ebenfalls zu erheblichen Einsparungen beitragen. Günstige Anbieter können mit Hilfe von Vergleichsportalen ermittelt werden.

 

>> Weitere Informationen für Flüchtlinge finden Sie hier in unserer Linksammlung