Die Zielgruppe der Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen

An FIM teilnehmen können Personen, die im Rahmen ihres Asylverfahrens nach Frankfurt zugewiesen wurden, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten und über deren Asylantrag noch nicht entschieden wurde. Ausgenommen sind Geduldete sowie Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern.

Teilnehmer dürfen bis zu sechs Monate lang wöchentlich bis zu 30 Stunden arbeiten. Vergütet werden FIM mit einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 0,80 € pro Stunde. Die Träger erhalten für den Betreuungs- und Steuerungsaufwand von der Agentur für Arbeit eine monatliche Kostenpauschale von 85,- € für interne und 250,- € für externe FIM.

Arbeitsgelegenheiten für Geduldete

Auch Personen, deren Asylantrag abgelehnt wurde und die über eine Duldung verfügen, können an Arbeitsgelegenheiten nach §5 AsylbLG teilnehmen. Die Tätigkeiten dort entsprechen weitgehend denen der externen FIM. Ansprechpartner für Beratung sind das Jugend- und Sozialamt, Abteilung für Flüchtlinge und Auswärtige und das FRAP-Beratungszentrum. Für die Teilnahme an diesen Arbeitsgelegenheiten wird ebenfalls eine Mehraufwandsentschädigung in Höhe von 0,80 € pro Stunde gezahlt.