Geschäftsideen für Afghanistan

Für Afghanen, die in ihr Heimatland zurückkehren müssen oder sich schlechte Chancen auf Bewilligung ihres Asylantrags ausrechnen und Deutschland daher freiwillig verlassen möchten, hat die FRAP-Agentur ein Programm ins Leben gerufen. Ende April fand die erste Veranstaltung mit dem Titel „Geschäftsideen für Afghanistan“ statt. Dabei stellten sich das Ehepaar Nina und Mahmood Nisar vor. Sie leben in Frankfurt, Mahmood Nisar ist jedoch in Afghanistan geboren. Gemeinsam haben sie das Unternehmen „Made in Afghanistan“ gegründet. Ziel ist es, in Afghanistan neue Produkte zu entwickeln sowie zu produzieren und dabei heimische Ressourcen zu nutzen. Die Produkte sollen in Afghanistan, in Frankfurt und letztendlich sogar weltweit vertrieben werden. Nach einem ersten Erfolg mit Kartoffelchips, die nur vor Ort vertrieben werden, ist nun eine Ledertaschen-Kollektion herausgekommen, die auch online erhältlich ist.

Nina und Mahmood Nisar wollen mit ihrer Erfolgsgeschichte zeigen, dass es durchaus möglich ist, in Afghanistan Geschäftsideen umzusetzen. Sie verschweigen jedoch nicht, dass der Weg zum Erfolg lang und steinig sein kann. Dennoch wollen sie den Teilnehmern der Veranstaltung Mut machen, die Umsetzung der eigenen Ideen zu wagen und damit die Infrastruktur ihres Heimatlandes zu stärken.

>> Es werden weitere Veranstaltungen zum Thema „Geschäftsideen für Afghanistan“ in der FRAP-Agentur stattfinden.

    

  Termine werden hier veröffentlicht.