Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge

Gemeinsam mit dem DHB-Netzwerk Haushalt Hessen hat die Hessische Verbraucherzentrale das Projekt „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Flüchtlinge sowie Ehren- und Hauptamtliche in der Flüchtlingshilfe zu schulen und für das Thema Verbraucherschutz zu sensibilisieren. Gerade wurde das Projekt verlängert. Somit steht das Angebot auch im Jahr 2021 zur Verfügung.

Nach telefonischer Vereinbarung ist eine Beratung in Präsenz oder als Video- bzw. telefonische Beratung möglich. Zur Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an den Verbraucherservice, montags bis donnerstags zwischen 10:00 und 16:00 Uhr, freitags zwischen 10 und 15:00 Uhr unter: 069-972010900.

Termine für Online Informationsveranstaltungen vereinbaren Sie bitte per Email.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Webseite der Verbraucherzentrale sowie in dem Flyer.

Ansprechpartnerin ist Kerstin Gärtner, Koordinatorin Projekt „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“.

Frankfurt-bleib-gesund: Mehrsprachige Informationen zu Corona in Frankfurt am Main

Auf frankfurt-bleib-gesund.de finden Betreiber und Bewohner_innen von Gemeinschaftsunterkünften wichtige Informationen rund um Corona in Frankfurt am Main, in möglichst leichter Sprache und teilweise mehrsprachig. Es gibt Videos (mit Untertiteln z.B. in Farsi und Tigrinya) zu aktuellen Themen (Impfen, Hygieneregeln etc.), sowie Informationsmaterial, Flyer und Poster zum Herunterladen.

Die Seite wurde von der Stadt Frankfurt (Stabsstelle Unterbringungsmanagement und Flüchtlinge, Gesundheitsamt und Jugend- und Sozialamt) ins Leben gerufen.

Informationen zur Abgabe von Sachspenden

Gerne können Sie nicht mehr benötigte (Alltags-)Gegenstände, die funktional und sauber sind spenden. Kleidung, Schuhe, Kleinmöbel, Haushaltswaren, Fahrräder und andere Gegenstände, weitere Informationen zu Abgabemöglichkeiten in Ihrer Nähe finden Sie hier.

DRK bietet Projekt „Lebensretter integriert“

Das Deutsche Rote Kreuz hat im Rahmen des Landesprogramms „Sozialwirtschaft integriert“ das Projekt „Lebensretter integriert“ geschaffen. Mit diesem innovativen Pilotprojekt sollen insbesondere geflüchtete Menschen für den Rettungsdienst qualifiziert werden.

Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

Haben Sie Interesse an dem Projekt? Oder haben Sie noch weitere Fragen?
Rufen Sie an: 069–90733990 oder schreiben Sie eine E-Mail.

Das Team von „Lebenretter integriert“ berät Sie gerne!

 

Neue Online-Plattform “Das Land hilft”

Das Corona-Virus schränkt unseren Alltag massiv ein, insbesondere auch unsere Reisefreiheit. Das führt unter anderem dazu, dass Landwirten bis zu 300.000 Arbeitskräfte fehlen, die normalerweise aus ganz Europa angereist wären.

Gleichzeitig können viele Menschen, die in der Gastronomie oder dem Einzelhandel beschäftigt sind, nicht arbeiten. Daher hat der Bundesverband der Maschinenringe e. V. gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Online-Plattform www.daslandhilft.de kreiert.

Die Plattform stellt den Kontakt zwischen Landwirten und Bürger_innen her, deren bisheriger Erwerb aufgrund der Corona-Krise weggefallen ist, um sie für Pflanz- und Erntearbeiten in der Landwirtschaft zu vermitteln. Über eine regionale Suche finden Landwirte und Helfer zusammen.

Es werden keine Registrierungs- oder Vermittlungsgebühren erhoben. Ziel ist eine schnelle, kostenlose sowie vor allem zuverlässige Hilfe und Vermittlung von Menschen, die Hilfe brauchen und die Hilfe bieten.

www.daslandhilft.de

Mehrsprachige Infos zum Corona-Virus

Das Corona-Virus verursacht Unsicherheit und wirft viele Fragen auf: Wie verhalte ich mich richtig? Was muss ich tun, wenn ich oder ein Familienmitglied infiziert ist? An wen kann ich mich wenden?

Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten hat daher auf seiner Website eine Übersicht mit wichtigen Informationen rund um das Corona-Virus erstellt.

https://amka.de/corona

Die Information sind in insgesamt elf Sprachen verfügbar.

IQ-Netzwerk: Faire Integration vor Ort

Das Förderprogramm Integration durch Qualifizierung (IQ) hilft Menschen mit Migrationshintergrund bei der Arbeitsmarktintegration. Bundesweit gibt es Beratungsstellen mit dem Namen „Faire Integration vor Ort“, bei denen sich Interessierte über ihre Rechte informieren können – etwa zu den Themen Arbeitsverträge, Arbeitsbedingungen und Bezahlung. Die Mitarbeiter des IQ helfen den Betroffenen zudem, diese Rechte durchzusetzen, auch in Zusammenarbeit mit anderen Beratungsstellen.

Weiter Infos sowie die Kontaktdaten der Beratungsstelle in Frankfurt entnehmen Sie bitte den mehrsprachigen Flyern:

Die Beratungsstelle Faire Integration hat zudem eine Broschüre zum Thema Leiharbeit mit dem Titel „Ihre Rechte in der Leiharbeit – die wichtigsten Infos zur Orientierung“ erstellt, in der grundlegende Informationen in der Arbeitnehmerüberlassung vermittelt werden. Die Broschüre wurde in vier Sprachen übersetzt, jeweils zweisprachig (Deutsch-Englisch, Deutsch-Arabisch, Deutsch-Dari, Deutsch-Tigrinya). Sie kann unter folgendem Link heruntergeladen werden.

Teilhabechancen für Kinder und Jugendliche

Mit dem Starke-Familien-Gesetz hat die Bundesregierung eine Verbesserung des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) beschlossen. Die Änderungen treten zum 1. August in Kraft und sollen vieles vereinfachen. Denn bisher wurde der Zugang durch hohe bürokratische Hürden erschwert.

Das Bildungs- und Teilhabepaket umfasst eine Reihe von Leistungen, die die Teilhabechancen von Kindern aus Familien mit kleinen Einkommen verbessern. Zu den Leistungen gehören unter anderem eine Pauschale für den Schulbedarf, die Übernahme der Kosten fürs Mittagessen in Schulen und Kitas, für Tagesausflüge und Klassenfahrten sowie für die Schülerbeförderung. Außerdem wird die Teilhabe an sportlichen, kulturellen und anderen Freizeitaktivitäten gefördert.

Jedoch musste bis jetzt für jede einzelne Leistung ein eigener Antrag gestellt werden. Nun wurde beschlossen, dass mit dem Bewilligungsbescheid über das Arbeitslosengeld II, Wohngeld, Kinderzuschlag oder eine andere existenzsichernden Sozialleistung automatisch auch die BuT-Leistungen bewilligt werden. Es müssen lediglich noch die Nachweise vorgelegt werden. Das sind etwa Schulbescheinigung oder die Rechnung über den Mitgliedsbeitrag im Verein. Diese Nachweise können auch nachgereicht werden.

Zudem wurden die Zuschüsse insgesamt erhöht. Die monatliche Pauschale für die soziale und kulturelle Teilhabe steigt von 10 auf 15 Euro; der Eigenanteil fürs Mittagessen in Kita und Schule von einem Euro pro Mahlzeit entfällt. Für den Schulbedarf gibt es nun eine Pauschale von 150 statt bisher 100 Euro pro Jahr – von 2020 an wächst die Summe dann kontinuierlich im gleichen Maße wie der Regelsatz. Bei der Schülerbeförderung entfällt der monatliche Eigenanteil von 5 Euro.

Anspruchsberechtigt sind nicht nur Kinder aus Familien, die auf Grundsicherung wie Arbeitslosengeld II oder Asylbewerberleistungen angewiesen sind. Auch Familien, die durch den Bezug des Kinderzuschlags oder von Wohngeld unterstützt werden, können die Leistungen nutzen. Somit kann auch ein Großteil der Geflüchteten das Angebot nutzen. Flyer stehen in insgesamt zwölf Sprachen zur Verfügung, darunter u.a. Tigrinya, Farsi, Arabisch und Urdu. Die Flyer in allen Sprachen gibt es hier.

Weitere Informationen zum BuT gibt es beim Jugend- und Sozialamt unter der Telefonnummer 069/212-33133 oder per E-Mail an Bildung-Teilhabe@stadt-frankfurt.de und beim Jobcenter Frankfurt unter der Telefonnummer 069/2171-3493 oder E-Mail Jobcenter-Frankfurt-am-Main.But-Zentral@jobcenter-ge.de

Auch gibt es einen Videoclip zum BuT: