Neue Online-Plattform “Das Land hilft”

Das Corona-Virus schränkt unseren Alltag massiv ein, insbesondere auch unsere Reisefreiheit. Das führt unter anderem dazu, dass Landwirten bis zu 300.000 Arbeitskräfte fehlen, die normalerweise aus ganz Europa angereist wären.

Gleichzeitig können viele Menschen, die in der Gastronomie oder dem Einzelhandel beschäftigt sind, nicht arbeiten. Daher hat der Bundesverband der Maschinenringe e. V.  gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Online-Plattform www.daslandhilft.de kreiert.

Die Plattform stellt den Kontakt zwischen Landwirten und Bürger_innen her, deren bisheriger Erwerb aufgrund der Corona-Krise weggefallen ist, um sie für Pflanz- und Erntearbeiten in der Landwirtschaft zu vermitteln. Über eine regionale Suche finden Landwirte und Helfer zusammen.

Es werden keine Registrierungs- oder Vermittlungsgebühren erhoben. Ziel ist eine schnelle, kostenlose sowie vor allem zuverlässige Hilfe und Vermittlung von Menschen, die Hilfe brauchen und die Hilfe bieten.

www.daslandhilft.de

Mehrsprachige Infos zum Corona-Virus

Das Corona-Virus verursacht Unsicherheit und wirft viele Fragen auf: Wie verhalte ich mich richtig? Was muss ich tun, wenn ich oder ein Familienmitglied infiziert ist? An wen kann ich mich wenden?

Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten hat daher auf seiner Website eine Übersicht mit wichtigen Informationen rund um das Corona-Virus erstellt.

https://amka.de/corona

Die Information sind in insgesamt elf Sprachen verfügbar.

DRK bietet Projekt „Lebensretter integriert“

Das Deutsche Rote Kreuz hat im Rahmen des Landesprogramms „Sozialwirtschaft integriert“ das Projekt „Lebensretter integriert“ geschaffen. Ziel ist es, insbesondere Geflüchtete für den Rettungsdienst zu qualifizieren. Die Teilnehmer_innen müssen volljährig sein und sollten mindestens ein Sprachniveau B1 haben. Ein Bildungsabschluss ist nicht zwingend erforderlich.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge verlängert

Gemeinsam mit dem DHB-Netzwerk Haushalt Hessen hat die Hessische Verbraucherzentrale das Projekt  „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Flüchtlinge sowie Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe zu schulen und für das Thema Verbraucherschutz zu sensibilisieren.

Gerade wurde das Projekt verlängert. Somit steht das Angebot auch im Jahr 2020 zur Verfügung.

hier ein Überblick über das Angebot:

  • Informationsvorträge in Unterkünften oder bei Initiativen zu Verbraucherthemen und -fallen in Deutschland für Geflüchtete und Aktive in der Flüchtlingsarbeit (haupt- und ehrenamtlich)
  • Kostenfreie Beratung für Geflüchtete in unseren Beratungsstellen in Hessen
  • Beratungstage für Geflüchtete in unseren Beratungsstellen in Hessen (Termine werden gesondert bekannt gegeben)
  • Mehrsprachige Verbraucherinformationen auf der Website
  • Für die kostenlose Beratung können die Termine auch über die Hotline vereinbart werden; Termintelefon: 069-972010-900
  • Weiter Informationen finden Sie auch auf dem Flyer

Ansprechpartnerin ist Nicole Lustig, Koordinatorin Projekt „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“.

Verbraucherzentrale Hessen e.V.
Große Friedberger Straße 13-17
60313 Frankfurt
Tel.: (069) 972010-83
E-Mail: projekt-fluechtlinge@verbraucher.de

Das DHB-Netzwerk Haushalt ergänzt klassische Verbraucherschutz-Themen mit hilfreichen Tipps für die Haushaltsführung. Dazu zählt etwa der Umgang mit scheinbar kostenlosen Ressourcen wie Wasser und Strom; auch Themen wie Mülltrennung werden behandelt. Die Referentinnen des DHB – Netzwerk Haushalt kommen hierfür in die Flüchtlingsunterkünfte und führen Workshops durch.

Projektkoordination DHB – Netzwerk Haushalt
Christine Keller
„Haushaltskompetenzen für Flüchtlinge“
Tel.: 0152-247-84953
E-Mail: projekthff@dhb-netzwerkhaushalt-hessen.de

Neue Andresse für Rückkehrberatung

Der Evangelischen Regionalverband bietet seine unabhängige Rückkehrberatung in neuen Räumlichkeiten an. Ab jetzt finden Sie das Beratungszentrum am Weißen Stein unter folgender Adresse:

Evangelisches Zentrum Am Weißen Stein
Sozialberatung für Migranten und Flüchtlinge
Eschersheimer Landstraße 567
60431 Frankfurt am Main
Telefon 069 5302-291
E-Mail: migrationsberatung@frankfurt-evangelisch.de

Die Beratung richtet sich an Flüchtlinge oder Migranten, die sich zu einer Rückkehr in ihr Herkunftsland entschlossen haben oder Unterstützung bei der Entscheidungsfindung suchen. Auch Personen, die zur Ausreise aufgefordert wurden, können sich vertraulich, unabhängig und ergebnisoffen beraten lassen.

Unterstützung  und Begleitung wird angeboten, um eine tragfähige Lebensperspektive zu entwickeln und umzusetzen.

Das bedeutet:

  • Entwicklung einer Perspektive zur Rückkehr oder Weiterwanderung
  • Unterstützung bei der Beantragung finanzieller Unterstützung aus Rückkehrprogrammen
  • Informationen über die soziale,  politische und wirtschaftliche Situation vor Ort
  • Klärung von Ausreisefristen und Ausreisemodalitäten
  • Informationen über Reintegrationsprojekte und Vermittlung an Unterstützungsmöglichkeiten in den jeweiligen Ländern
  • Unterstützung bei Pass-, Zoll- und Visumsangelegenheiten
  • Unterstützung bei Ausreise und Transport.

Eine weitere Beratungsstelle finden Sie in Höchst:

Evangelisches Zentrum für Beratung in Höchst
Leverkuser Straße 7, 65929 Frankfurt am Main
Telefon:  069 7593672 46
E-Mail: migrationsberatung.hoechst@frankfurt-evangelisch.de

SABA-Bildungsstipendien für Migrantinnen

Auch 2020 bietet die Crespo Foundation durch das Stipendienprogramm SABA engagierten und motivierten Frauen mit Migrationshintergrund die Chance, auf dem zweiten Bildungsweg einen Schulabschluss (Haupt-, Real- oder Abitur) nachzuholen. Voraussetzungen sind unter anderem, dass die Teilnehmerinnen im Rhein-Main-Gebiet leben und zwischen 18 bis 35 Jahre alt sind.

Bewerbungen sind ab sofort möglich!
Die Auswahlgespräche finden im März/April statt, das Stipendium startet nach den Sommerferien zum August 2020.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

 

IQ-Netzwerk: Faire Integration vor Ort

Das Förderprogramm Integration durch Qualifizierung (IQ) hilft Menschen mit Migrationshintergrund bei der Arbeitsmarktintegration. Bundesweit gibt es Beratungsstellen mit dem Namen „Faire Integration vor Ort“, bei denen sich Interessierte über ihre Rechte informieren können – etwa zu den Themen Arbeitsverträge, Arbeitsbedingungen und Bezahlung. Die Mitarbeiter des IQ helfen den Betroffenen zudem, diese Rechte durchzusetzen, auch in Zusammenarbeit mit anderen Beratungsstellen.

Weiter Infos sowie die Kontaktdaten der Beratungsstelle in Frankfurt entnehmen Sie bitte den mehrsprachigen Flyern:

Die Beratungsstelle Faire Integration hat zudem eine Broschüre zum Thema Leiharbeit mit dem Titel „Ihre Rechte in der Leiharbeit – die wichtigsten Infos zur Orientierung“ erstellt, in der grundlegende Informationen in der Arbeitnehmerüberlassung vermittelt werden. Die Broschüre wurde in vier Sprachen übersetzt, jeweils zweisprachig (Deutsch-Englisch, Deutsch-Arabisch, Deutsch-Dari, Deutsch-Tigrinya). Sie kann unter folgendem Link heruntergeladen werden.

Änderungen im Asylbewerberleistungsgesetz

Zum 01. September 2019 traten einige Änderungen im Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) in Kraft. Diese haben auch Auswirkungen auf die Höhe der Leistungen, die gezahlt werden.

Einen umfassenden Überblick über die Änderungen finden Sie im Infoschreiben:

Infoschreiben Änderungen AsylbLG

 

Solwodi Rückkehrprojekt für Frauen

Solwodi e.V. ist ein niedrigschwelliges und intensiv begleitetes Projekt für geflüchtete Frauen, die sich für eine Rückkehr ins Heimatland entschließen. Schwerpunktländer sind unter anderem Afghanistan, Ägypten, Gambia, Ghana, Irak und Pakistan. Zielgruppe sind insbesondere Frauen, die Opfer von Gewalt oder Menschenhandel geworden und/oder alleinstehend oder alleinerziehend sind. Das Angebot eignet sich auch für Analphabetinnen.

Solwodi e.V. möchte gemeinsam mit den teilnehmenden Frauen individuelle Grundlagen der Existenzgründung im Heimatland sowie Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung erarbeitet. Dafür bietet das Projekt eine 14-tägige Weiterbildung mit Abschlusszertifikat der IHK an. Reisekosten sowie Kosten für Unterbringung und Verpflegung werden vollständig übernommen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Internetauftritt oder den Flyern:

Das Anmeldeformular finden Sie hier.

Teilhabechancen für Kinder und Jugendliche

Mit dem Starke-Familien-Gesetz hat die Bundesregierung eine Verbesserung des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) beschlossen. Die Änderungen treten zum 1. August in Kraft und sollen vieles vereinfachen. Denn bisher wurde der Zugang durch hohe bürokratische Hürden erschwert.

Das Bildungs- und Teilhabepaket umfasst eine Reihe von Leistungen, die die Teilhabechancen von Kindern aus Familien mit kleinen Einkommen verbessern. Zu den Leistungen gehören unter anderem eine Pauschale für den Schulbedarf, die Übernahme der Kosten fürs Mittagessen in Schulen und Kitas, für Tagesausflüge und Klassenfahrten sowie für die Schülerbeförderung. Außerdem wird die Teilhabe an sportlichen, kulturellen und anderen Freizeitaktivitäten gefördert.

Jedoch musste bis jetzt für jede einzelne Leistung ein eigener Antrag gestellt werden. Nun wurde beschlossen, dass mit dem Bewilligungsbescheid über das Arbeitslosengeld II, Wohngeld, Kinderzuschlag oder eine andere existenzsichernden Sozialleistung automatisch auch die BuT-Leistungen bewilligt werden. Es müssen lediglich noch die Nachweise vorgelegt werden. Das sind etwa Schulbescheinigung oder die Rechnung über den Mitgliedsbeitrag im Verein. Diese Nachweise können auch nachgereicht werden.

Zudem wurden die Zuschüsse insgesamt erhöht. Die monatliche Pauschale für die soziale und kulturelle Teilhabe steigt von 10 auf 15 Euro; der Eigenanteil fürs Mittagessen in Kita und Schule von einem Euro pro Mahlzeit entfällt. Für den Schulbedarf gibt es nun eine Pauschale von 150 statt bisher 100 Euro pro Jahr – von 2020 an wächst die Summe dann kontinuierlich im gleichen Maße wie der Regelsatz. Bei der Schülerbeförderung entfällt der monatliche Eigenanteil von 5 Euro.

Anspruchsberechtigt sind nicht nur Kinder aus Familien, die auf Grundsicherung wie Arbeitslosengeld II oder Asylbewerberleistungen angewiesen sind. Auch Familien, die durch den Bezug des Kinderzuschlags oder von Wohngeld unterstützt werden, können die Leistungen nutzen. Somit kann auch ein Großteil der Geflüchteten das Angebot nutzen. Flyer stehen in insgesamt zwölf Sprachen zur Verfügung, darunter u.a. Tigrinya, Farsi, Arabisch und Urdu. Die Flyer in allen Sprachen gibt es hier.

Weitere Informationen zum BuT gibt es beim Jugend- und Sozialamt unter der Telefonnummer 069/212-33133 oder per E-Mail an Bildung-Teilhabe@stadt-frankfurt.de und beim Jobcenter Frankfurt unter der Telefonnummer 069/2171-3493 oder E-Mail Jobcenter-Frankfurt-am-Main.But-Zentral@jobcenter-ge.de

Auch gibt es einen Videoclip zum BuT: