Bildungsstätte Anne Frank: Neue Ausschreibung der Partnerschaft für Demokratie Frankfurt am Main

Die Ausschreibung 2021 trägt den Titel „Zunehmende Radikalisierung – Frankfurt tut was dagegen!“ und zielt auf das Stärken von Akteur_innen, welche sich mit antidemokratischen Allianzen, rechten Mobilisierungen, Verschwörungsmythen und gefährlichen Desinformationen auseinandersetzen sowie bedrohlichen Radikalisierungen entgegenwirken. Auch in diesem Jahr werden wieder Projekte für ein demokratisches und vielfältiges Zusammenleben gefördert. Hierfür unterstützt die Partnerschaft für Demokratie mit einem Förderbetrag von bis zu 6.000,00 €.

Anträge werden bis spätestens 15. März 2021 entgegen genommen. Alle Informationen zur Ausschreibung und den Antragsformalitäten finden Sie hier.

Bei Rückfragen oder Unterstützungsbedarf bei der Antragsstellung können Sie sich gerne mit Oliver Fassing für die Koordinierungs- und Fachstelle telefonisch unter: 069-56000243 oder per Email oder mit Pushpa Islam für das federführende Amt, telefonisch unter: 069-21245137 oder per Email in Verbindung setzen.

SABA-Bildungsstipendien für Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte

Ab sofort können sich wieder Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte auf das SABA-Bildungsstipendium bewerben. In diesem Jahr begleitet die Crespo Foundation gemeinsam mit beramí berufliche Integration e.V. bis zu 60 Frauen auf ihrem Weg zu einem qualifizierten Schulabschluss auf dem zweiten Bildungsweg begleitet. Damit haben doppelt so viele Frauen die Möglichkeit, bei SABA teilzunehmen, wie im vergangenen Jahr.  Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie hier, die Ausschreibung hier und den Bewerbungsformular hier.

 

Projektbüro Wirtschaft integriert: Unterstützung bei der Suche und während der Ausbildung hat noch freie Plätze!

„Wirtschaft integriert“ ist ein Projekt, das sich an Geflüchtete und Menschen mit Sprachförderbedarf richtet. Ziel ist es mit den Teilnehmenden eine Ausbildung zu finden und die Teilnehmenden bis zum Abschluss ihrer Ausbildung durch Förder- und Stützunterricht zu begleiten.

Es handelt sich um eine kostenlose Vollzeitmaßnahme: Die Teilnehmenden lernen jede Woche neue Berufe in Theorie und Praxis kennen und haben außerdem jede Woche einen Tag Deutsch- und einen Tag Mathematikunterricht.

Das Projekt richtet sich an Personen unabhängig ihres Aufenthaltsstatus und startet am 08. März bei unserem Kooperationspartner auf der Eberhard-Borst-Lehrbaustelle, am Poloplatz 4 in Frankfurt Niederrad.

Interessenten können sich gerne für die Informationsveranstaltung am 18.02.2021 anmelden oder telefonisch bei Frau Sucec, unter: 0151-44157525 oder Herrn Lamprecht, unter: 0151-44157508 nachfragen. Weitere Informationen finden Sie auch im Flyer.

Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge verlängert

Gemeinsam mit dem DHB-Netzwerk Haushalt Hessen hat die Hessische Verbraucherzentrale das Projekt „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Flüchtlinge sowie Ehren- und Hauptamtliche in der Flüchtlingshilfe zu schulen und für das Thema Verbraucherschutz zu sensibilisieren. Gerade wurde das Projekt verlängert. Somit steht das Angebot auch im Jahr 2021 zur Verfügung.

Aufgrund der Corona-Pandemie können derzeit keine Präsenzveranstaltungen stattfinden, auch die Beratungsstellen sind noch geschlossen, um die Beratung aufrecht zu erhalten gibt es ein digitales Angebot:

Video- und telefonische Beratung

Zur Terminvereinbarung kontaktieren Sie bitte den Verbraucherservice, montags bis donnerstags zwischen 10:00 und 16:00 Uhr, freitags zwischen 10 und 15:00 Uhr unter: 069-972010900.

Termine für Online Informationsveranstaltungen vereinbaren Sie bitte per Email.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Webseite der Verbraucherzentrale sowie in dem Flyer.

Ansprechpartnerin ist Kerstin Gärtner, Koordinatorin Projekt „Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge“.

DRK bietet Projekt „Lebensretter integriert“

Das Deutsche Rote Kreuz hat im Rahmen des Landesprogramms „Sozialwirtschaft integriert“ das Projekt „Lebensretter integriert“ geschaffen. Mit diesem innovativen Pilotprojekt sollen insbesondere geflüchtete Menschen für den Rettungsdienst qualifiziert werden.

Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

Haben Sie Interesse an dem Projekt? Oder haben Sie noch weitere Fragen?
Rufen Sie an:  069–90733990 oder schreiben Sie eine E-Mail.

Das Team von „Lebenretter integriert“ berät Sie gerne!

 

Neue Online-Plattform “Das Land hilft”

Das Corona-Virus schränkt unseren Alltag massiv ein, insbesondere auch unsere Reisefreiheit. Das führt unter anderem dazu, dass Landwirten bis zu 300.000 Arbeitskräfte fehlen, die normalerweise aus ganz Europa angereist wären.

Gleichzeitig können viele Menschen, die in der Gastronomie oder dem Einzelhandel beschäftigt sind, nicht arbeiten. Daher hat der Bundesverband der Maschinenringe e. V.  gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Online-Plattform www.daslandhilft.de kreiert.

Die Plattform stellt den Kontakt zwischen Landwirten und Bürger_innen her, deren bisheriger Erwerb aufgrund der Corona-Krise weggefallen ist, um sie für Pflanz- und Erntearbeiten in der Landwirtschaft zu vermitteln. Über eine regionale Suche finden Landwirte und Helfer zusammen.

Es werden keine Registrierungs- oder Vermittlungsgebühren erhoben. Ziel ist eine schnelle, kostenlose sowie vor allem zuverlässige Hilfe und Vermittlung von Menschen, die Hilfe brauchen und die Hilfe bieten.

www.daslandhilft.de

Mehrsprachige Infos zum Corona-Virus

Das Corona-Virus verursacht Unsicherheit und wirft viele Fragen auf: Wie verhalte ich mich richtig? Was muss ich tun, wenn ich oder ein Familienmitglied infiziert ist? An wen kann ich mich wenden?

Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten hat daher auf seiner Website eine Übersicht mit wichtigen Informationen rund um das Corona-Virus erstellt.

https://amka.de/corona

Die Information sind in insgesamt elf Sprachen verfügbar.

IQ-Netzwerk: Faire Integration vor Ort

Das Förderprogramm Integration durch Qualifizierung (IQ) hilft Menschen mit Migrationshintergrund bei der Arbeitsmarktintegration. Bundesweit gibt es Beratungsstellen mit dem Namen „Faire Integration vor Ort“, bei denen sich Interessierte über ihre Rechte informieren können – etwa zu den Themen Arbeitsverträge, Arbeitsbedingungen und Bezahlung. Die Mitarbeiter des IQ helfen den Betroffenen zudem, diese Rechte durchzusetzen, auch in Zusammenarbeit mit anderen Beratungsstellen.

Weiter Infos sowie die Kontaktdaten der Beratungsstelle in Frankfurt entnehmen Sie bitte den mehrsprachigen Flyern:

Die Beratungsstelle Faire Integration hat zudem eine Broschüre zum Thema Leiharbeit mit dem Titel „Ihre Rechte in der Leiharbeit – die wichtigsten Infos zur Orientierung“ erstellt, in der grundlegende Informationen in der Arbeitnehmerüberlassung vermittelt werden. Die Broschüre wurde in vier Sprachen übersetzt, jeweils zweisprachig (Deutsch-Englisch, Deutsch-Arabisch, Deutsch-Dari, Deutsch-Tigrinya). Sie kann unter folgendem Link heruntergeladen werden.

Teilhabechancen für Kinder und Jugendliche

Mit dem Starke-Familien-Gesetz hat die Bundesregierung eine Verbesserung des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) beschlossen. Die Änderungen treten zum 1. August in Kraft und sollen vieles vereinfachen. Denn bisher wurde der Zugang durch hohe bürokratische Hürden erschwert.

Das Bildungs- und Teilhabepaket umfasst eine Reihe von Leistungen, die die Teilhabechancen von Kindern aus Familien mit kleinen Einkommen verbessern. Zu den Leistungen gehören unter anderem eine Pauschale für den Schulbedarf, die Übernahme der Kosten fürs Mittagessen in Schulen und Kitas, für Tagesausflüge und Klassenfahrten sowie für die Schülerbeförderung. Außerdem wird die Teilhabe an sportlichen, kulturellen und anderen Freizeitaktivitäten gefördert.

Jedoch musste bis jetzt für jede einzelne Leistung ein eigener Antrag gestellt werden. Nun wurde beschlossen, dass mit dem Bewilligungsbescheid über das Arbeitslosengeld II, Wohngeld, Kinderzuschlag oder eine andere existenzsichernden Sozialleistung automatisch auch die BuT-Leistungen bewilligt werden. Es müssen lediglich noch die Nachweise vorgelegt werden. Das sind etwa Schulbescheinigung oder die Rechnung über den Mitgliedsbeitrag im Verein. Diese Nachweise können auch nachgereicht werden.

Zudem wurden die Zuschüsse insgesamt erhöht. Die monatliche Pauschale für die soziale und kulturelle Teilhabe steigt von 10 auf 15 Euro; der Eigenanteil fürs Mittagessen in Kita und Schule von einem Euro pro Mahlzeit entfällt. Für den Schulbedarf gibt es nun eine Pauschale von 150 statt bisher 100 Euro pro Jahr – von 2020 an wächst die Summe dann kontinuierlich im gleichen Maße wie der Regelsatz. Bei der Schülerbeförderung entfällt der monatliche Eigenanteil von 5 Euro.

Anspruchsberechtigt sind nicht nur Kinder aus Familien, die auf Grundsicherung wie Arbeitslosengeld II oder Asylbewerberleistungen angewiesen sind. Auch Familien, die durch den Bezug des Kinderzuschlags oder von Wohngeld unterstützt werden, können die Leistungen nutzen. Somit kann auch ein Großteil der Geflüchteten das Angebot nutzen. Flyer stehen in insgesamt zwölf Sprachen zur Verfügung, darunter u.a. Tigrinya, Farsi, Arabisch und Urdu. Die Flyer in allen Sprachen gibt es hier.

Weitere Informationen zum BuT gibt es beim Jugend- und Sozialamt unter der Telefonnummer 069/212-33133 oder per E-Mail an Bildung-Teilhabe@stadt-frankfurt.de und beim Jobcenter Frankfurt unter der Telefonnummer 069/2171-3493 oder E-Mail Jobcenter-Frankfurt-am-Main.But-Zentral@jobcenter-ge.de

Auch gibt es einen Videoclip zum BuT:

Wie Frankfurt Geflüchtete unterbringt

Wenn es um die Unterbringung von Geflüchteten geht, tauchen einige Fragen immer wieder auf. Diese drehen sich etwa um den Bau neuer Unterkünfte, das Zusammenleben im Stadtteil oder die Integration der Geflüchteten. Die Stabsstelle Unterbringungsmanagement und Flüchtlinge hat nun einen Film erstellt, der die wichtigsten Fragen beantworten soll. Er trägt den Titel “Wie Frankfurt Geflüchtete unterbringt”.