Neckermann-Areal: Die hessische Erstaufnahme-Außenstelle in Frankfurt

Auf dem 40.000 m² großen, ehemaligen Neckermann-Areal in der Hanauer Landstraße in Frankfurt Fechenheim hat das Land Hessen am 17. Dezember 2015 eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge errichtet. Allein das Land Hessen ist für den Betrieb dieser Einrichtung verantwortlich.

Von hier aus werden die Menschen nach einem festgelegten Schlüssel auf ganz Hessen verteilt. Etwa 7 % der Menschen bleiben mit der Zuweisung dann dauerhaft in Frankfurt. Bis zur Zuweisung können wenige Wochen, aber auch Monate vergehen.

Bis zu 2.000 Menschen können im ehemaligen Neckermann-Gebäude aufgenommen werden. Da inzwischen weniger Flüchtlinge nach Deutschland kommen, ist der Standort momentan passiv gestellt. Hier leben gerade keine Menschen, es können jedoch jederzeit wieder bis zu 2.000 Geflüchtete einziehen.

Bisher hat Hessen 19 aktive Erstaufnahmeeinrichtungen betrieben, die nun auf 11 reduziert werden. Landesweit stehen dann 6.000 Reserveplätze in passiven Erstaufnahmeeinrichtungen zur Verfügung. (Stand: 22.09.2016).

Die Pressemitteilung des hessischen Sozialministeriums finden Sie hier: standortkonzept_hmsi