Unterkünfte in Frankfurt

Die Stadt Frankfurt ist immer auf der Suche nach Grundstücken und Gebäuden, um neue Unterkünfte für Geflüchtete und von Wohnungslosigkeit bedrohte  Menschen zu realisieren.

Eine der Folgen des angespannten Frankfurter Wohnungsmarktes ist, dass monatlich weniger Geflüchtete aus den Unterkünften ausziehen als neu dazu kommen. Erschwerend kommt hinzu, dass manche Angebote nur befristet zur Verfügung stehen und nach Ablauf des Nutzungszeitraums Plätze wegfallen. Diese müssen zusätzlich ausgeglichen werden.

Einen Einblicke in bereits realisierte Projekte finden Sie hier:

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Die Stadt Frankfurt hat in Oberrad eine neue Unterkunft für Geflüchtete gebaut. Die Wohnheim GmbH hat das Gebäude errichtet. Bei den Bewohnern handelt es sich vorwiegend um Familien sowie einige Paare und alleinstehende Frauen und Männer. Der Frankfurter Verein für soziale Heimstätten betreut die insgesamt rund 140 Bewohnerinnen und Bewohner.

Auf dem Areal des ehemaligen Sportfeld Edwards ist eine Modulbauanlage für bis zu 170 Personen entstanden. In zwei der fünf Holzmodule leben nun Familien, je ein Modul ist mit alleinstehenden Frauen bzw. Männern belegt. Im 5., dem Verwaltungsmodul, befinden sich Büro-, Aufenthalts- und Lernräume sowie Plätze für weitere 10 Personen. Betrieben wird die Anlage vom Diakonischen Werk Frankfurt am Main.

Das Grundstück stellt die Konversionsgrundstücksentwicklungsgesellschaft (KEG) zur Verfügung. Deren Muttergesellschaft, die Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung (BSMF), hat die Pläne in enger Abstimmung mit der Bauaufsicht, der Unteren Naturschutzbehörde und der Stabsstelle Unterbringungsmanagement und Flüchtlinge erstellt.

In Goldstein in der Straße „Zum Eiskeller“ ist eine weitere Unterkunft für bis zu 50 Bewohner entstanden. Die ersten Geflüchteten sind hier im Februar 2019 eingezogen.

Die Menschen leben dort in 12 Wohneinheiten; es gibt sowohl 2er-, 3er- als auch 4er-Apartments. Aufgrund der Struktur der Wohneinheiten sind hier zum großen Teil Pärchen und Familien untergebracht, die schon länger in Frankfurt sind. Die Unterkunft wird im Auftrag der Stadt vom Diakonischen Werk Frankfurt am Main betrieben, das schon weitreichende Erfahrung mit Unterkünften für Geflüchtete hat. Eigentümer der Liegenschaft und Bauherr ist der Evangelische Regionalverband.

Der Standort „Zum Rebstockbad“ wurden in der Vergangenheit schon einmal für die Unterbringung von Geflüchteten genutzt. Rund 100 Menschen lebten dort übergangsweise in Wohnwagen.

Inzwischen befindet sich dort eine größere temporäre Anlage aus Holzmodulen. Betrieben wird die Unterkunft vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB).

Im ehemaligen Gebäude des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte ist eine Unterkunft entstanden. Hier sind vorwiegend Familien sowie Paare und alleinstehende Frauen und Männer eingezogen. Der Evangelische Verein für Wohnraumhilfe betreut die Unterkunft mit rund 160 Bewohnerinnen und Bewohnern. In den oberen Etagen hat der Hauseigentümer zusätzlich Wohnraum für ca. 120 Studierende geschaffen.