BÜMA (Bescheinigung über die Meldung eines Asylsuchenden).

Bis Mitte 2016 erhielten Geflüchtete eine sogenannte BÜMA (Bescheinigung über die Meldung eines Asylsuchenden). Die BÜMA (vgl. § 63a AsylG) war kein Aufenthaltstitel. Vielmehr handelte es sich bei der BÜMA um ein vorläufiges Aufenthaltspapier mit einer begrenzten Gültigkeitsdauer. Sie bescheinigte lediglich, dass sich die schutzsuchende Person nicht illegal, sondern zwecks Asylantragstellung in Deutschland aufhält. Der Nachteil der BÜMA war, dass sie von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausgestaltet war. Daher hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nun den AKN (Ankunftsnachweis) eingeführt. Er erfüllt den gleichen Zweck, beinhaltet aber neben einer Identifikationsnummer auch Daten zur Person sowie Angaben über die zuständige Aufnahmeeinrichtung.