Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist die staatliche Asylbehörde. Es hieß früher “Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge” und ist unter anderem zuständig für die Durchführung von Asylverfahren. Seit Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes hat sich der Aufgabenbereich des Amtes auf Migrations- und Integrationsfragen ausgeweitet.

Das BAMF hat seinen Sitz in Nürnberg, betreibt aber Außenstellen.

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge – Außenstellen

Über seine dezentrale Struktur ist das Bundesamt in allen Bundesländern präsent. Die Außenstellen führen die Asylverfahren durch, koordinieren die Integration im regionalen Umfeld und nehmen Migrationsaufgaben wahr. Auch in Frankfurt gibt es eine Außenstelle des BAMF:

Frankfurt-Flughafen, Außenstelle BAMF

Gebäude 587 C
Frankfurt-Flughafen, Cargo City Süd
60549 Frankfurt, Hessen
Telefon: 069 69813-200
Telefax: 069 69813-199
E-Mail: Nachricht schreiben

 

Blaue Karte EU

Die Blaue Karte EU ist eine Aufenthaltserlaubnis, die von Mitgliedstaat der Europäischen Union erteilt wird. Mit der Blauen Karte EU können Drittstaatsangehörige, die einen Hochschulabschluss oder eine vergleichbare Qualifikation besitzen, einen Aufenthaltstitel zum Zweck einer ihrer Qualifikation angemessenen Beschäftigung erhalten. Bei erstmaliger Erteilung ist sie maximal vier Jahre gültig. Unter gewissen Voraussetzungen kann danach eine unbefristete Niederlassungserlaubnis ausgestellt werden.

Binnenflüchtlinge

Binnenflüchtlinge oder Binnenvertriebene sind Personen, die innerhalb ihres Heimatlandes auf der Flucht sind, d.h. keine international anerkannte Grenze überschreiten.

BÜMA (Bescheinigung über die Meldung eines Asylsuchenden).

Bis Mitte 2016 erhielten Geflüchtete eine sogenannte BÜMA (Bescheinigung über die Meldung eines Asylsuchenden). Die BÜMA (vgl. § 63a AsylG) war kein Aufenthaltstitel. Vielmehr handelte es sich bei der BÜMA um ein vorläufiges Aufenthaltspapier mit einer begrenzten Gültigkeitsdauer. Sie bescheinigte lediglich, dass sich die schutzsuchende Person nicht illegal, sondern zwecks Asylantragstellung in Deutschland aufhält. Der Nachteil der BÜMA war, dass sie von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausgestaltet war. Daher hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nun den AKN (Ankunftsnachweis) eingeführt. Er erfüllt den gleichen Zweck, beinhaltet aber neben einer Identifikationsnummer auch Daten zur Person sowie Angaben über die zuständige Aufnahmeeinrichtung.